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kulturtipp 2016
Kulturtipp 21- 15
 

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13 Collagen für U Solch kreative neue Musik zu beschreiben, ist nicht einfach.
Ist es Jazz, Minimal Music, Neue Musik, Volksmusik - oder alles zusammen? Und woher stammen die Volksmusikeinflüsse?
[Chanson d'enfer] , mit der tollen Stimme von Ines Florin, tönt nach Frankreich.
[An der Adria] stellt eine Verbindung zu Italien und dem Balkan her.
[Krawall im Vrenelisgärtli] erinnert daran, dass Zugluft aus der Schweiz kommen und im Land der Banken selbst die Berge fast ins Wanken geraten.
Vergleich gefällig? Die dreizehn Klangcollagen erinnern etwas an das Schaffen des französischen Klarinettisten Louis Sclavis. Die Klarinette und die herrlich pumpende Bassklarinette von Bruno Strüby nehmen denn auch bei Zugluft einen wichtigen Platz ein. Strüby und der Akkordeonist Jonas Guggenheim ergänzen sich hervorragend. Letzterer glänzt abwechselnd mit einlullenden, dann mit schrägen, oft repetitiven Akkordfolgen. Ergänzt wird das Trio vom Schlagzeuger Philip Lenzlinger, der die richtigen Akzente setzt.
Ein Album fernab jeglicher Kategorien. Es gewinnt mit jedem Zuhören.
2009, Martin Steiner [folker.de]

13 Collagen fur U Zugluft is a Swiss trio on clarinet, accordion and percussion. This is the bands second album and includes thirteen new compositions. All three have experience in several styles including Klezmer, jazz, folk and rock styles.
This album is a nice combination of Klezmer influenced melodies with jazz, chanson and mid European styles.
On [Chanson d'enfer] they invited singer Ines Florin to sing with her deep voice which is in nice contrast with the more frivol sound of the accordion and clarinet. It's an easy going album with nice "light footed" music although a tune like [Riss im horizont] has a slight dark edge.
Nice how they reach a modern-beat sound with acoustic instruments only in this.
Also their composition with violinist Andrea Kirchhofer is a more explicit than other tracks because of the raw violin part and the way the trio anticipates on this. Zugluft follows the right course and develops their own musical identity more and more. Interesting to follow in future and to enjoy today.
2009, Eelco Schilder [folkworld.de]

13 Collagen für U Das Bündner Label "Narreschiff" wird zunehmend zu einem Anziehungspunkt für heimisches Musikschaffen. Nebst ECHO, DOPPELBOCK, SILBERBüX, MUSIQUE EN ROUTE und jüngst auch WERNER AESCHBACHER, gilt es nun auf das zweite Album des Zürcher Quartetts Kirchhofer/ZUGLUFT aufmerksam zu machen.
Das Label schreibt dazu: "Unerhörtes aus Klarinette, Akkordeon und Schlagzeug zaubern die drei Zürcher mit ihren Kompositionen hervor. Herrlich erfrischende Melodien, saftige Beats und satte Bässe prägen ihren ausgefallenen Stil mit Anleihen an Freak Folk, Balkanklänge, Minimal Music und Disco...".
Das Werk überzeugt mit erfrischendem Musikantentum, schräg und gewitzt. Unter Einfluss der Akkordeon-Alben des New Yorker Tzadik-Labels, aber auch der "Rec Rec-Schule" wie Etron Fou Leloublan.
2009, Veit Stauffer, Rec Rec

«Bb», Zugluft frischt den Folk auf
Zu Beginn ein fulminanter Folk, der ein bisschen an balkanische Musik erinnert.
Mit ihrem zweiten Album «Bb» bringt die Zürcher Gruppe Zugluft viel frischen Wind in den aktuellen Folk.
Gekonnt verbinden die drei Musiker Klarinette, Bassklarinette, Akkordeon und Schlagzeug zu verschiedenen Stilrichtungen: Es erklingen zentraleuropäischer Folk mit Klezmereinfluss, Jazz und hier und dort kleine Akzente von Reggae und Rock.
Von den wiegenden Rhythmen eines Stücks, in dem die Bassklarinette den Ton angibt, geht es über zu weiteren Melodien bretonischen und mittelalterlichen Ursprungs; zunächst folgt aber ein musikalischer Wirbel, der als Cartoon-Musik bezeichnet werden könnte.
Das Ganze ergibt ein originelles, reichhaltiges und buntes Album, in dem sich lebhafte und ruhige Passagen abwechseln.
Von den zahlreichen Herzstücken seien [Ballermann am Katzensee], [Botengänge eines Opas] und auch [Bilder aus dem Fricktal] erwähnt.
Kurz, ein gelungenes Album!
2006, Hélène Koch/T. C. Kallenberger swissdisc